In den beiden letzten Tagen ist der Wert der Apple-Aktie stark gesunken: Das Minus beträgt 5,2%, was 21,01 US-Dollar entspricht. Damit liegt die Aktie “nur” noch bei einem Wert von 385,22 US-Dollar. Der Rückgang ist auf die Sorgen der Investoren zurückzuführen, die auf die Meldungen reagierten, dass Apple Bestellungen bei den iPhone-Zulieferern gedrosselt habe. Die geringeren Bestellmengen scheinen allerdings nicht an einem minderen Interesse an Apple-Produkten zu liegen.
Das starke Minus hat bei Eric Savitz von Forbes Fragen aufgeworfen. Stimmt bei Apple etwas nicht? Rechnet man den Kursrückgang auf die Marktkapitaliserung auf, erhält man einen Rückgang um 19,5 Milliarden US-Dollar. Das entspricht in etwa dem Börsenwert von Yahoo. Die Berichte über die gesunkenen Bestellvolumina sind nur ein möglicher Grund.
Die besagten Gerüchte über die Einschränkung von Bestellmengen bei Zulieferern könnte ein Zeichen für unerwartet niedrige Verkaufszahlen des iPhone 4S zurückzuführen sein. Schaut man sich die Rekordverkaufszahlen zum Verkaufsstart an, erscheint diese Theorie allerdings als falsch. Der Grund könnte viel eher an der mangelnden Verfügbarkeit von Leiterplatten liegen. Einige Hersteller dieser Leiterplatten können momentan keine ausreichende Mengen liefern, was an der Flut in Thailand liegt. Dort ist die Produktion aufgrund der Verhältniss stark eingeschränkt. Es ist bekannt, dass der Hersteller Multi-Fineline Electronix aus eben jenem Grund deutlich weniger Komponenten als erwartet produzieren konnte.
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