
Verbraucherschützer und der amerikanische Kongress hatten Apple stark dafür kritisiert, dass Applikationen von externen Anbietern in einigen Fällen unbemerkt auf persönliche Nutzerdaten zugreifen. Im neuen mobilen Betriebssystem iOS 6 hat Apple daher Dialogboxen eingeführt, die den Nutzer explizit um Zugriffserlaubnis für persönliche Daten wie Kontakte, Kalender, Erinnerungen und Fotos fragen.
Vor Kurzem war bekannt geworden, dass Anwendungen wie Path und LinkedIn ohne Zustimmung die privaten Daten von iOS-Nutzern auf die eigenen Server geladen hatten. Um den Missbrauch von Daten zu verhindern, muss zukünftig der Nutzer informiert werden und zustimmen. Für App-Entwickler soll es allerdings möglich, als String zu hinterlegen, warum eine Anwendung auf bestimmte Daten zugreifen möchte.


