Nano-Sim: Motorola und RIM ergänzen Apples Vorschlag um den Push-Mechanismus

Motorolas und RIMs neuer Entwurf für Nano-SIM ähnelt Apple-Konzept

Im März hat Apple neben anderen Telefonherstellern wie Nokia, Motorola und RIM einen Entwurf für eine kleinere sogenannte Nano-SIM beim Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen ETSI eingereicht. Apple hatte sich mit seinem Vorschlag dafür eingesetzt, die bisherige Technik beizubehalten und die SIM-Karten lediglich von ihrer Plastikummantelung zu befreien. Damit wären die Karte mit allen SIM-Standards kompatibel, weshalb die Produktionskosten gering ausfallen würden. Nun haben Motorola und RIM erneut einen Entwurf eingereicht, der sich stark an Apples Vorschlag orientiert.

Der neue Ansatz von Motorola und RIM besitzt den gleichen Umriss und die gleichen Kontakte wie Apples Konzept für die Nano-SIM, ergänzt ihn aber um die Push-Funktion. Somit wäre die SIM-Karte ohne Adapter zu benutzen. Eine Kerbe in der SIM-Karte gewährleistet, dass der von Speicherkarten bekannte Push-Mechanismus beim Einsetzen funktioniert.

Das nächste Treffen der ETSI-Kommission findet am 31. Mai in Osaka statt. Es ist zu erwarten, dass die neue Vorlage dort diskutiert wird.

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