Wasserschutz durch Nanotechnologie

Wasserschutz durch Nanotechnologie

Ob heftiger Regenschauer, unfreiwillig in den Pool geworfen oder (der Klassiker) in die Toilette gefallen:  iDevices verzeihen vieles, aber der Kontakt mit Wasser gehört leider nicht dazu. iPhone, iPod und iPad reagieren empfindlich auf Wasser und Feuchtigkeit und sind nach dem Kontakt häufig nicht mehr voll funktionsfähig. Nanotechnologie könnte hier bald für Abhilfe sorgen.

Verschiedene Unternehmen arbeiten an Beschichtungsverfahren auf Nanoebene, die die Elektronik der Devices komplett versiegeln und somit Wasser abweisend machen. Hierfür wird eine Lösung verwendet, die nach Unternehmensangaben weder giftig noch Umwelt schädlich sein soll. Die Lösung wird mit Hilfe eines Vakuums oder als Spray auf das komplette Gerät aufgetragen und legt sich als Film bereits nach einige Minuten komplett über die Elektronik und versiegelt diese. Die Versiegelung zeigt sich durch den so genannten Lotuseffekt, wenn das Wasser an der Oberfläche einfach abperlt.

Problematisch bei der Technologie bleibt einerseits die Handhabung der verschiedenen Anschlüsse für Lautsprecher und Batterieladegerät. Kritisch wird es außerdem mit der Haltbarkeit der Beschichtung, da es durch Abrieb, Schmutz und ständigen Kontakt schnell zu einer Zersetzung der Schutzschicht kommt.

Wer sich für die unterschiedlichen Techniken interessiert, sollte sich die Lösungen von NeverWet, Daikin, Liquipel und HZO genauer anschauen. Auch wenn einige Produkte noch nicht Markt fähig sind, ein Besuch der Website lohnt sich allein schon wegen der coolen Demonstrationsvideos.

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