DriveNow hat sich, wie wir gestern berichteten, in Berlin bereits als Carsharing-Service etabliert. Nun bekommt das Projekt von Sixt, BMW und Mini Konkurrenz. Seit gestern kann in der Hauptstadt auch Daimlers car2go genutzt werden. Beide Angebote ähneln sich. Auch car2go basiert auf einer kostenlosen iPhone-Anwendung.
Daimler setzt im Gegensatz zu DriveNow nicht auf verschiedene Fahrzeugtypen, sondern bietet nur Smarts an. Dies kommt der oft frustrierenden Parkplatzsuche in Berlin zu Gute. Die DriveNow-Flotte wurde gerade von 350 Fahrzeugen auf 500 aufgestockt. car2go hat gleich zum Start 1.000 Smarts in der Stadt verteilt. Auch das nutzbare Stadtgebiet von car2go ist größer: Während DriveNow auf einer Fläche von 120 Quadratkilometern nutzbar ist, können die Smarts auf insgesamt 250 Quadratkilometern gefahren werden.
car2go kann mit dem Kampfpreis von DriveNow leider nicht mithalten. Beide Dienste veranschlagen 29 Cent pro Minute. Bei Daimlers Angebot werden allerdings ab dem 21. Kilometer weitere 29 Cent pro Kilometer fällig.
Daimlers neuer Carsharingdienst ist nicht nur in Berlin, sondern auch in Hamburg, Ulm, Düsseldorf, Wien, Lyon, Amsterdam, Austin, San Diego, Portland, Vancouver und Washington nutzbar. DriveNow beschränkt sich noch auf Berlin, München und Düsseldorf.
Bis zum 30. April ist die Registrierung bei car2go noch kostenlos. Die passende App finden Sie unter diesem Link im AppStore.





Bei einem Test auf dem Wissensmagazin “Galileo” war die Daimler Auto-Flotte sogar Testsieger zwischen drei getesteten Car-Sharing Unternehmen. Da sieht man, dass Masse und Flexibilität viel aus macht. Interessanterweise will die Deutsche Bahn zusammen mit Renault kleine Elektro Autos in das Car-Sharibng Programm einführen. Angefangen mit einer 100 Stück Zahl in Berlin. Ohne die überteuerten Benzinpreise, können diese wesentlich günstiger angeboten werden. Mal sehen wie dieses Konzept ankommen wird, da man hierzu sicherlich Stationen benötigt, wo man die kleinen Wägelchen abstellen muss.