
Nachdem wir bereits vor einem Monat über den geplanten Einsatz von iPads berichtet haben, hat das US Air Force Air Mobility Command am vergangenen Freitag einen Auftrag für bis zu 18.000 iPads an die texanische Computerfirma Executive Technology Inc. vergeben. Das Auftragsvolumen umfasst 9,36 Millionen US$ und läutet die Umstellung der US Air Force von den Papier-basierten Pilotenkoffern auf die Electronic Flight Bags (EFB) ein.
Die herkömmlichen sogenannten Pilotenkoffer oder Flight Bags beinhalten mehrere Hundert Seiten umfassende Dokumente wie das Betriebshandbuch für Flugzeug und Besatzung sowie die Navigationskarten und können bis zu 18 kg schwer sein. Electronic Flight Bags sind elektronische Anzeigesysteme, die für den Gebrauch im Cockpit oder der Kabine gedacht sind. Der Vorteil der EFBs gegenüber der klassischen Flight Bags liegt in ihrem geringen Gewicht, der Kostenreduktion und der vergrößerten Effizienz, da sie auch über Softwareanwendungen verfügen, die bisher per Hand ausgeführte Funktionen automatisieren.
Die amerikanische Federal Aviation Administration (FAA) hat den Einsatz von Apples iPad 2 im Juli 2011 gestattet und zahlreiche kommerzielle Airlines haben den Einsatz des Tablets bisher erfolgreich getestet. Fluglinien wie Delta Airlines und American Airlines sind aktiv im Prozess der Umstellung auf EFBs.
Die Air Force plant, die 32GB Wi-Fi Version des iPad in verschiedenen Frachtflugzeugen zu nutzen. Das primäre Ziel sei, die Effizienzziele des Pentagons zu erreichen und Navigationsoffizieren und Piloten die Arbeit im Cockpit zu erleichtern.




