Die Auflösung des iPhone lässt sich kaum noch steigern. Die Ingenieure sind an einer Grenze angelangt, die die Kapazitäten des menschlichen Auges nahezu ausreizt. Wie wird also die nächste Steigerung aussehen? Der TV-Markt hat es vorgemacht: Der neue Trend heißt 3D. In der Vergangenheit gab es schon mehrere Berichte über Apples Auseinandersetzung mit der Technik. Nun ist ein neues Apple-Patent aufgetaucht, das die Spekulationen anheizen wird.
Das betroffene Patent mit der Antragsnumer 20120036433 wurde bereits im August 2010 eingereicht. Es beschreibt, wie die Kombination der Sensoren für Gesichtserkennung, Licht und Bewegung/Orientierung im Raum genutzt werden könnten, um eine effizientere 3D-Umgebung generieren. Ein iPhone könnte beispielsweise die Lage im dreidimensionalen Raum, das Gesicht des Nutzers orten und die Richtung des einfallenden Lichtes berücksichtigen.

Diese Informationen sollen dazu genutzt werden, um Obejekte auf dem Display so anzuzeigen, dass sie eine dreidimensionale Wirkung erzielen. Durch Schattierungen, Lichtreflexe und räumluche Perspektiven soll der Eindruck entstehen, dass das Wiedergegebene mehrere Centimeter hinter der iPhone-Oberfläche versetzt ist.
Ein ähnliche Darstelungsweise ist auch für Macs vorstellbar. Sie sollte sogar einfacher zu realisieren sein, da sich die Position des Gerätes nicht ändert. Natürlich entfaltet die Tecnik ihre Wirkung nur für einen Nutzer. Interessant ist auch, dass im Patentantrag vermerkt ist, dass die Technik einen Prozessor mit der Leistungsstärke eines ARM Cortex A8 benötigt.
Der ARM Cortex A8 entspricht in etwa einem Apple A4-Prozessor, der untere anderem im iPhone 4verbaut wird. Neuere iOS-Geräte verfügen schon über den Nachfolger A5 und sollten daher mit der Darstellung der 3D-Technik keinerlei Probleme haben. Die Hoffnung auf ein 3D-Display im iPhone in absehbarere Zeit ist also berechtigt.
Die dargestellten Grafiken stammen von www.patentlyapple.com.

