Apple-Patentantrag beschreibt flexiblere Akkuformen

Aktuelle Akkus lassen sich durch ihre Formen nur eingeschränkt im Inneren von Smartphones und Tablets platzieren. So müssen Entwickler oft Kompromisse in Form und Größe der Geräte eingehen. In iPohne, iPod und iPad verbaute Akkus haben meist eine Quader-Form. Nun hat Apple einen Patenteintrag eingereicht, der beschreibt, wie Akkus durch mehrere Schichten so verändert werden können, dass freie Bereiche im Gehäuse effektiver genutzt werden können.

Mit der beschriebenen Technik lässt sich fast jede Form realisieren. In der Patentschrift beschreibt Apple beispielhaft runde Akkus, die in der abgerundeten Rückseite eines iPad im Gehäuserand platziert werden können. So könne man die Akkukapazität und damit die Laufzeit der Geräte wesentlich steigern.

Eingereicht wurde das Patent, das zwischenzeitlich um einen weiteren Antrag erweitert wurde, bereits im dritten Quartal 2010. Ob Apple tatsächlich Produkte auf den Markt bringen wird, die das Patent betreffen ist unsicher. Die Produktion der verschiedenen Akkuschichten wäre neu und damit aufwendig und teuer. Um die enorm hohen Produktionskosten auffangen zu können, müsste ein sehr hohes Produktionsvolumen geplant sein.

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