Motorola vs. Apple: Verletzung von Synchronistations-Patenten

Motorola hat bereits am 1. April diesen Jahres eine Klage gegen Apple eingereicht. Motorola wirft dem iPhone-Hersteller vor, mit dem MobileMe-Service Patente zu verletzen, die für die Daten-Synchronisation genutzt werden. Die Klage wurde nun erneuert und auf iCloud bezogen, welches MobileMe integriert habe.

Vor Februar 2012 wird es kein offizielles Urteil geben, allerdings sieht das Landgericht in Mannheim Apple in keiner guten Ausgangslage. Falls es tatsächlich zu einem Sieg Motorolas kommt, könnte Apple dazu veranlasst werden, sämtliche Geräte mit iCloud-Integration in Deutschland zurückziehen zu müssen.

Einen Vorschlag des Mannheimer Richters, einen Workaround für die Geräte mit iCloud-Integration zu entwickeln, wiesen die Anwälte Apples entschieden zurück. Der wirtschaftliche Schaden, der dadurch entstände, wäre dem einer Niederlage vor Gericht gleich. Der mögliche wirtschaftliche Schaden wird auf zwei Milliarden Euro geschätzt.

Motorola müsste genau diese Summe zurückstellen, um im Falle eines unerwartet endenden Berufungsverfahrens, Apple die Einnahmen verloren gegangener Einnahmen zurückzahlen zu können. Es liegt wohl in Apples Interesse, diese Summe noch weiter zu steigern, um das Risiko für Motorola anzuheben und damit das Vorantreiben der Klage abzuwenden.

{lang: 'de'}

Teilen:


Leave a Reply

Your email address will not be published.

1,844 Spam Comments Blocked so far by Spam Free Wordpress

HTML tags are not allowed.